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Unser Sonnensystem – einzigartige Bilder aus den Tiefen des Weltalls

Wenn unsere Vorfahren seinerzeit fasziniert in den Nachthimmel blickten, konnten sie mit bloßem Auge nur erahnen, was sich in den Tiefen des Firmaments verbirgt. Heutzutage kennt sich der Mensch dank faszinierender technischer Entwicklungen im eigenen Sonnensystem ziemlich gut aus. Wir nehmen Sie mit auf eine unglaubliche Entdeckungstour durch unser Sonnensystem und zeigen Ihnen einzigartige Aufnahmen und Illustrationen der Sonne, unserer Nachbarplaneten und deren Satelliten.

Was früher gänzlich unvorstellbar war, ist heute beeindruckende Realität: Großartige technische Errungenschaften ermöglichen uns fantastische realitätsgetreue Einblicke ins Weltall. Gewaltige Teleskope liefern echte Aufnahmen und Abbildungen von unseren Nachbarplaneten, die beiden Voyager-Raumsonden der US-amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA sogar Bilder von Regionen, die bis zu 18 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt sind.

Seit 1977 auf Entdeckungstour durchs All

Diese Illustration zeigt, wie Voyager 1 den Saturn passiert. ©Science Photo Library

1977 begann die unglaubliche Reise der Zwillingssonden und hält seitdem unvermindert an. Das Voyager-Programm ist ein Forschungsprogramm der NASA. Die Voyager 1 und die Voyager 2 wurden 1977 im Abstand von 16 Tagen gestartet, um in erster Linie das äußere Planetensystem unseres Sonnensystems zu erkunden. Die Wissenschaftler machten sich damals eine besondere Planetenkonstellation zunutze, die sich erst 176 Jahre danach wiederholen wird. Dabei wurde die Bewegung des Jupiters auf seiner Umlaufbahn genutzt, um die Sonden zu beschleunigen. So war es ihnen möglich, weitaus schneller zu den Nachbarplaneten Saturn, Uranus, Neptun und zu Pluto zu gelangen. Der Jupiter wurde quasi als Sprungbrett benutzt.

Faszinierende Bilder von Planeten, Monden und Asteroiden

Am 18. September 1977, 13 Tage nach ihrem Start, schoss die Voyager 1 das erste Foto, das Erde und Mond gemeinsam zeigt. Seitdem folgten viele faszinierende Bilder von Planeten, Monden, Asteroiden und kosmischen Wolken. Wir haben einige der schönsten davon für Sie zusammengestellt. Voyager 2 allein hat mehr als 13.000 Fotos gesendet seit ihrem Start. Ursprünglich war die Mission aus Kostengründen auf vier Jahre begrenzt. Findige Konstrukteure setzten sich allerdings seinerzeit im Geheimen über diese Anweisungen hinweg und statteten die Sonden mit Sicherheitssystemen aus, die ihnen ihr nunmehr mehr als 40 Jahre währendes Überleben im rauen Weltall erst ermöglichten. Allerdings verschlingen die Missionen jährlich mehrere Millionen von Dollar und standen deshalb immer wieder kurz vor dem Aus.

Raumfahrt-Rentner warten die Entdecker-Sonden

Fun Fact: Treten heutzutage technische Probleme an den Sonden auf oder müssen Updates gemacht werden, holt die NASA regelmäßig Raumfahrt-Veteranen aus der Rente zurück. Immerhin handelt es sich um Bauelemente und Design aus den 70er Jahren, wofür den heutigen Ingenieuren oft schlichtweg das technische Verständnis fehlt.

Mittlerweile sind die beiden Sonden bis an die Grenzen unseres Sonnensystems vorgedrungen, haben die Heliosphäre verlassen und befinden sich nun im interstellaren Raum. Sie untersuchen jetzt unter anderem die Stärke und Ausrichtung des Magnetfeldes der Sonne und erforschen Sonnenwinde und kosmische Strahlung. Unvorstellbare 18 Milliarden Kilometer liegen zwischen ihnen und der Erde. Und das Unglaubliche ist, die Messinstrumente und Kameras senden immer noch fleißig Daten.

Voyager-Sonden haben Grüße für Aliens an Bord

Bis 2030 könnten einige der Messinstrumente an Bord noch halten, vermuten die NASA-Experten, der Funkkontakt könnte bis etwa 2036 bestehen bleiben. Schwierigkeiten dürften die nachlassende elektrische Leistung der Radionuklidbatterien und die mit dem Abstand immer schwächer werdenden Funksignale bereiten. Mittlerweile dauert es mehr als 20 Stunden, bis die Signale von Voyager 1 auf der Erde empfangen werden. Wir dürfen gespannt sein, was die jeweils etwa 40 Tonnen schweren Sonden noch an außergewöhnlichen Bildern und Entdeckungen für die Menschheit bereithalten werden.

Übrigens: Sollten die terrestrischen Überlebenskünstler auf außerirdisches Leben stoßen, hat die NASA vorgesorgt. An Bord beider Sonden befinden sich vergoldete Kupferscheiben mit Bild- und Audiodateien von der Erde. Sollte die Menschheit also irgendwann untergehen, werden eventuell immer noch Spuren von uns in weit entfernten Galaxien zu finden sein. Die goldenen Schallplatten mit den Grußbotschaften haben eine Lebensdauer von angeblich 500 Millionen Jahren…

 

Genießen Sie hier die einzigartigen Bilder aus unserem Sonnensystem

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