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Halloween: Jetzt wird es gruselig!

Gespenstisch leuchtende Kürbismonster, abstoßend aussehende Süßigkeiten, furchteinflößende Masken und Verkleidungen – Ende Oktober wird es gruselig! Am 31. Oktober wird Halloween gefeiert.

Woher kommt der Name?

Das Wort Halloween geht auf die englische Bezeichnung „(All) Hallows‘ Eve(ning)“ zurück. Es bezieht sich auf den katholischen Feiertag „Allerheiligen“. Er wurde am 1. November 835 eingeführt, um der verstorbenen Heiligen zu gedenken.

Seine Ursprünge hat der Brauch allerdings bereits vor mehr als 2000 Jahren. Das keltische Fest Samhain markierte den Beginn des Winters am 1. November und das keltische Neujahr. Damals glaubte man, dass in dieser Nacht die Grenze zum Totenreich verschwimmt und die Geister auf der Erde wandeln. Deshalb stellten die Menschen für Ihre Vorfahren Lichter und Essen auf, sollten diese zurückkehren. Irgendwann bekamen sie jedoch Angst vor den Geistern und verkleideten sich mit gruseligen Masken und Kostümen, um diese abzuschrecken.

Die Kürbislaterne: Synonym für Halloween

Eine wichtige Rolle spielt die Kürbislaterne zu Halloween. Besonders in den USA, aber mittlerweile auch in Europa werden Kürbisse ausgehöhlt, mit gruseligen Gesichtern verziert und es wird eine Kerze hineingestellt. Zurück geht dies auf eine irische Legende. Danach soll das flackernde Licht für die herumgeisternde Seele des irischen Hufschmieds Jack Oldfield stehen, der den Teufel betrogen hatte. Da er nun weder in die Hölle durfte, noch am Himmelstor Einlass fand, ist er dazu verdammt, auf ewig zwischen Himmel und Hölle umherzustreifen. Aus Mitleid gab ihm der Teufel eine ausgehöhlte Rübe als Laterne. Aus dieser wurde im amerikanischen Brauch ein Kürbis und aus Jack Oldfield wurde Jack O’Lantern. Die gruseligen Fratzen sollen böse Geister abschrecken.

Kürbis schnitzen – so funktioniert es

Wie gelingt nun eine solche prächtige Kürbislaterne am besten?

  • oben mit einem großen, scharfen Messer einen Deckel aus dem Kürbis schneiden
  • den Schnitt dabei schräg in Richtung Mitte ansetzen, damit eine Auflagefläche entsteht und der Deckel nicht nach innen fallen kann
  • den Kürbisstiel stehen lassen, er dient später als Griff
  • jetzt den Kürbis mit einem großen Löffel aushöhlen, übrig bleiben sollte nur ein etwa zwei Zentimeter dicker Rand
  • mit einem wasserlöslichen Stift das gewünschte Motiv freihändig oder mit einer Schablone auf den Kürbis zeichnen
  • mit einem scharfen Küchenmesser oder einem Cutter die Linien ausschneiden

Tipp: Vor dem Schneiden die Linien mit einer dicken Nadel oder einem Bohrer punktieren, das erleichtert das Herausschneiden aus der festen Schale.

Warum Süßes oder Saures?

Kein Halloween ohne Süßigkeiten! Diese kommen allerdings oft in recht abschreckender Gestalt daher. So hat man die Wahl zwischen Gummiaugen, Spinnentieren, abgetrennten Fingern und manch anderem elendigem Gewürm. Gar furchterregend sind auch Baiser-Geister, Totenkopfkuchen und Hexenmuffins. Sobald am Abend die Sonne untergeht, ziehen Kinder von Haustür zu Haustür und fordern „Süßes, sonst gibt’s Saures“. Gehen die kleinen Monster leer aus, drohen den Hausbewohnern unter Umständen Streiche als Vergeltung. Der Spruch wandelt sich vom amerikanischen „trick or treat“ (Streich oder Leckerbissen) ab.

Ursprünglich kommt auch dieser Brauch allerdings nicht etwa aus den USA, sondern aus Wales. Bei der walisischen Tradition „Cennad y Meirw“ zogen schon vor mehr als tausend Jahren ärmere Gemeindemitglieder mit Masken von Haus zu Haus, um Essen für ihre verstorbenen Verwandten zu sammeln. Die Masken trugen sie, um die Verstorbenen einerseits zu repräsentieren und andererseits, um nicht von bösen Geistern erkannt zu werden. Wurden ihnen die Lebensmitel verweigert, beschädigten sie Haus oder andere Besitztümer der Bewohner.

Unsere Vorschläge für lustige Halloween-Deko

Heutzutage steht der Spaß im Vordergrund. Neben vielfältigen Kürbis-Gerichten werden auch die Verkleidungen und Deko-Ideen rund um Halloween immer witziger und ausgefallener. Hier ein paar Vorschläge für eine schöne Deko rund um das Gruselfest:

  • riesige Kürbismännchen und -Figuren vor die Haustür stellen
  • statt innen, obendrauf: der Kürbis als Kerzenhalter
  • Kürbis mit Blattgold bekleben
  • Kuh, Katze oder Igel – witzige Tiere aus Kürbissen zusammensetzen
  • eindrucksvolle Etagere aus dicken Kürbissen für die Süßigkeiten
  • Türkranz aus Zierkürbissen binden
  • zur Halloweenparty: statt einer Platzkarte einen Zierkürbis mit Namensschild verwenden
  • warum eigentlich immer orange: einfach mal pink, weiß oder schwarz bemalen

So perfekt ausgestattet ist alles bestens vorbereitet. Jetzt kann Halloween kommen!

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